Das 40 Meter hohe und 56 Tonnen schwere Papstkreuz im Wiener Donaupark muss fallen. Die Stahlkonstruktion, die anlässlich des Besuchs von Johannes Paul II. am 12. September 1983 errichtet wurde, soll bis Herbst 2010 aus Sicherheitsgründen verschwunden sein, teilte die Erzdiözese Wien mit. Ersetzt wird das Monumentalbauwerk durch ein deutlich kleineres, jedoch dauerhaftes Denkmal.Der Stahlriese sei eigentlich nur für temporäre Zwecke errichtet worden und sollte nach dem Wien-Besuch des Papstes wieder abgetragen werden, ist aber stehengeblieben. Im Laufe der Zeit hat die Witterung dem Material zugesetzt, zusätzlich sind die Stützseile erschlafft (Gutachten aus dem Jahr 2008). Um die Sicherheit zu gewährleisten, ist das umliegende Areal seitdem gesperrt.
Die neue Erinnerungsstätte folgt den Plänen des Bildhauers Oskar Höfinger, eines Schülers von Fritz Wotruba. Es eine ebenso grazile Konstruktion aus Metall sein, ob seiner geringeren Höhe jedoch viel stabiler. Das Denkmal soll den auferstehenden Christus in Form einer Gestalt, die sich von einem Kreuz löst, symbolisieren. Die Kosten werden je zur Hälfte von der Erzdiözese und der Stadt Wien getragen, wobei das Werk selbst in den Besitz der Stadt übergehen wird. Die Entscheidung für ein neues Kreuz fiel nicht zuletzt dadurch, dass eine Generalsanierung der derzeitigen Konstruktion mit 400.000 Euro zu Buche schlagen würde.
Textquelle: APA | Abbildung: privates Foto-Archiv













